Einsatzgebiete

Der Bagger und der Strandkorb im selben System.

Über dreihundert Betriebe haben IQrent mitgeprägt, vom Baumaschinenverleih bis zum Requisitenfundus. Diese Breite ist kein Zufall, sondern eine Entscheidung: Wir haben die Logiken abgebildet, nicht eine Branche.

Baumaschinen, Werkzeug, Container, Raumsysteme

Bau- und Werkzeugverleih

Der Klassiker: viele gleiche Maschinen, wenige Kunden, lange Mietdauern und ein Prüfwesen, das nicht verhandelbar ist. Hier zahlt sich die Einzelstückverwaltung aus, jede Maschine mit eigener Historie, eigenem Zählerstand und eigenem Prüfdatum.

  • Betriebsstunden als Abrechnungsgrundlage neben der Mietdauer
  • UVV- und Prüftermine sperren den Artikel automatisch
  • Transport zur Baustelle als eigene Position mit Kilometerlogik
  • Sicherheitsleistung und Kaution nach Kundengruppe
  • Langzeitmiete mit Monatsstaffel und Dauerrechnung
  • Baustelle als Lieferadresse, unabhängig vom Rechnungsempfänger

Der umkämpfte Artikel: der Minibagger am Freitagnachmittag, halb Baustelle, halb Gartenteich.

Teleskop- und Gelenkbühnen, Stapler, Krane

Arbeitsbühnen und Hebetechnik

Hohe Stückwerte, viel Bewegung zwischen Standorten, und die Frage, ob sich das nächste Gerät rechnet. Der Auslastungsgrad je Einzelstück ist hier keine Statistik, sondern die Entscheidungsgrundlage für den Fuhrpark.

  • Seriennummer, Baujahr, Prüfplakette je Einzelstück
  • Standortwechsel ohne Bestandsverlust in der Dispo
  • Einweisung und Bedienpersonal als Leistungsposition
  • Havarie und Ersatzgestellung als Vorgangsänderung
  • Subvermietung von Fremdgerät mit Einkaufspreis
  • Auslastungsgrad je Gerät als Investitionsgrundlage

Der umkämpfte Artikel: die 12-m-Teleskopbühne in der Woche vor der Messe.

Ton, Licht, Video, Bühne, Rigging

Veranstaltungs- und Medientechnik

Hier wird selten ein Artikel vermietet, sondern ein Paket, das aus zwölf Positionen besteht und beim nächsten Job anders zusammengesetzt ist. Set-Logik und Verfügbarkeit bis auf das knappste Teil sind hier der Unterschied zwischen Planung und Hoffnung.

  • Sets und Cases mit Stückliste und eigener Kalkulation
  • Auf- und Abbautage getrennt von der Nutzungsdauer bepreisen
  • Buchung auf Job, Motiv oder Produktion je Position
  • Subvermietung und Cross-Hire mit Marge
  • Wertliste für die Versicherung auf Knopfdruck
  • Kurzfristige Umdispo ohne die Belegkette zu verlieren

Der umkämpfte Artikel: Funkstrecken und Kamera-Sets, wenn Stadtfest und Drehtermin auf dasselbe Wochenende fallen.

Zelte, Mobiliar, Geschirr, Sanitär

Zelt-, Party- und Cateringverleih

Große Mengen, kurze Zeiträume, viel Handarbeit und eine Saison, die alles in vier Monate drängt. Entscheidend ist, dass Rückgabe, Reinigung und Wiederverfügbarkeit im System zusammenhängen, sonst verspricht die Dispo Stühle, die noch im Spülbecken stehen.

  • Massenartikel in vier- und fünfstelligen Stückzahlen
  • Reinigungs- und Trockenpuffer als echte Sperrzeit
  • Bruch, Schwund und Verlust laufend statt einmal im Jahr
  • Saisonpreise und Wochenendlogik
  • Auf- und Abbau als eigene Leistungsposition
  • Anzahlung bei Privatkunden, Rechnung bei Gewerbe

Der umkämpfte Artikel: Bierzeltgarnituren und Geschirr im Juni, dreimal vermietet ist erst zweimal gespült.

Kameratechnik, Requisiten, Kostüm, Fahrzeuge

Film, Foto und Requisite

Optionen, die sich täglich ändern, und Wertgegenstände, die dokumentiert zurückkommen müssen. Weiche Sperren mit Verfallsdatum sind hier die wichtigste einzelne Funktion, sonst blockieren tote Anfragen den halben Bestand.

  • Sehr kurzfristige Disposition mit Optionen und Verfall
  • Produktion als Kostenstelle über mehrere Vorgänge
  • Wertliste und Zustandsdokumentation mit Fotos
  • Tagesmiete mit Wochenendregel und Drehtaglogik
  • Ausleihe an Kollegenbetriebe mit eigener Preisliste
  • Mehrsprachige Belege für internationale Produktionen

Der umkämpfte Artikel: die eine Epochen-Requisite, auf der zwei Produktionen gleichzeitig eine Option halten.

Betten, Lifter, Konzentratoren, Hilfsmittel

Medizin-, Reha- und Pflegetechnik

Die Mietdauer steht am Anfang nicht fest, der Zahler ist nicht der Nutzer, und die Dokumentation ist gesetzlich vorgegeben. Offene Mietdauer mit rollierender Sperre und getrennten Adressrollen bildet genau das ab.

  • Offene Mietdauer ohne festes Rückgabedatum
  • Kostenträger als Rechnungsempfänger, Patient als Nutzer
  • Hygiene- und Aufbereitungszyklus als Sperrzeit
  • Nachweis- und Dokumentationspflichten am Einzelstück
  • Wiederkehrende Abrechnung je Monat oder Quartal
  • Lieferung, Einweisung und Abholung als Termine im Vorgang

Der umkämpfte Artikel: das Pflegebett im Winter, Rückgabedatum offen, Nachfrage nicht.

Und wenn Ihr Verleih anders funktioniert?

Dann ist das der interessante Fall. Die meisten Erweiterungen der letzten zwanzig Jahre kamen aus einem Anruf, der mit „bei uns ist das leider anders“ anfing. Erzählen Sie uns, wie es bei Ihnen läuft, im Zweifel im Rahmen einer Bedarfsanalyse, ganz ohne Software-Frage.

Im Fragebogen erzählen Bedarfsanalyse